Mit dem Lied „Hey, Pippi Langstrumpf….“ gespielt von einer Trompete, beginnt am 6.Juni 2011 für die Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsklassen und der Klasse 4b das zweite Konzert der Reihe „Instrumentenkunde live“ im Aalto Theater. Das Blechbläserquintett der Essener Philharmoniker stellt den Jungen und Mädchen die Blechblasinstrumente vor. „Installateur“ Burkhard Lücking erklärt die Rohre und Ventile der Instrumente und beantwortet die vielen, neugierigen Fragen der kleinen Zuhörer: „Ist das echtes Gold?“ oder „Was kostet eine Posaune?“
Die Kinder erfahren, dass es die Posaune schon seit 500 Jahren gibt und dass man mindestens 1,65 m groß sein muss, um Posaune spielen zu können. Man muss die Lippen gut trainieren, damit man täglich bis zu 8 Stunden üben kann, erklären die Musiker den Kindern.
Mit zwei langen, ineinandergeschobenen Kupferrohren und einem Trichter können die Kinder selbst erkunden, wie die Töne auf der Posaune entstehen. Und mit einem Papierbogen und einem Trichter wird die Klangerzeugung der Tuba demonstriert. “ Wie viel Metall braucht man für eine Tuba?“, möchte Justin wissen.
Den Höhepunkt der musikalischen Stunde bildet der Triumphmarsch aus der Oper „Aida“. Die beiden eigens dafür gebauten Trompeten, die nur ein Ventil und ein überlanges Rohr haben, sehen aus wie auseinandergewickelte Trompeten. Ein Instrument, das viele Kinder wahrscheinlich sonst nie zu sehen bekommen hätten. Mit dem „Vogelfängerlied“ , aus der Zauberflöte, endet das Konzert, und die Kinder klatschten anschließend so viel Beifall, dass das Blechbläserquintett eine Zugabe spielt: einen Rag Time aus New Orleans. |